Kosten meiner Beauftragung

Eine RechtsanwältIn ist teuer – ohne RechtsanwältIn wird es noch teurer

Grundsätzliches

Die Vergütung einer RechtsanwältIn orientiert sich maßgeblich an den im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (§ 2 RVG) festgelegten Gebühren. Darüber hinaus kann eine RechtsanwältIn gem. § 3a RVG eine Honorarvereinbarung mit der MandantIn treffen, die von den gesetzlichen Gebühren abweicht.

Sollten Sie in finanzielle Nöte geraten sein, jedoch dringend anwaltlichen Rat benötigen, werde ich gerne mit Ihnen gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung suchen.

Strafverteidigung

Im Rahmen einer strafrechtlichen Angelegenheit ist das Erstgespräch in der Regel für Sie kostenlos. Dieses Gespräch dient der Anbahnung eines Mandatsverhältnisses. Gerne werde ich Ihnen hierbei eine vorläufige, realistische Einschätzung der auf Sie zukommenden Kosten geben.

Die Höhe der Vergütung richtet sich hierbei nach dem Verfahrensstand, dem Umfang der Tätigkeit und dem damit verbundenen Arbeitsaufwand sowie der Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage Ihres Falls. Eine abschließende Beurteilung der durch meine Beauftragung entstehenden Kosten kann daher zumeist erst nach Gewährung der Akteneinsicht erfolgen.

Im Rahmen einer Pflichtverteidigung richten sich die Gebühren grundsätzlich nach § 2 RVG. In einem solchen Fall werden die anfallenden Kosten zunächst von der Staatskasse übernommen. Die Voraussetzungen für eine Pflichtverteidigung sind in § 140 StPO geregelt. Gerne überprüfe ich, ob in Ihrem Fall eine Beiordnung als PflichtverteidigerIn möglich ist.

Im Falle des Vorliegens der Voraussetzungen, wird Ihnen gem. § 141 StPO durch die ErmittlungsrichterIn eine VerteidigerIn bestellt, sofern Sie noch selbst keine RechtsanwältIn mit Ihrer Verteidigung beauftragt haben.

Sollte bereits eine PflichtverteidigerIn für Sie bestellt worden sein, ist ein Wechsel zu einer anderen RechtsanwältIn nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Um sicherzustellen, dass Sie die VerteidigerIn Ihrer Wahl erhalten, sollten Sie sich frühzeitig informieren und einen entsprechenden Auftrag erteilen. Am besten speichern Sie sich bereits jetzt meine Kontaktdaten ab, um diese im Fall der Fälle griffbereit zu haben.

Zivilrecht

In zivilrechtlichen Angelegenheiten orientieren sich die anfallenden Kosten an dem Gegenstands- bzw. Streitwert. Die Höhe des Gegenstandswertes wird anhand der geltend gemachten Forderung bestimmt.

Verlangen Sie aufgrund eines Unfalls Schadensersatz von dem Unfallgegner, so bestimmt sich die Höhe des Gegenstands-, bzw. Streitwerts nach der Höhe der von Ihnen verlangten Zahlung.

Einen Überblick bietet der folgende Online-Prozesskostenrechner:
www.anwaltverein.de/de/service/prozesskostenrechner

Da die Ermittlung des Streitwerts in vielen Fällen schwierig ist, sollten Sie sich zusätzlich über die etwaig entstehenden Kosten bei einer RechtsanwältIn informieren.

Verfahrenskostenhilfe

Sollten Sie aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht dazu in der Lage sein, die Kosten für das Gerichtsverfahren aufzubringen und hat Ihr Vorbringen hinreichende Aussicht auf Erfolg, besteht die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe zu beantragen.

Nach Mandatserteilung überprüfe ich gerne, ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe gegeben sind, helfe Ihnen bei der Antragstellung und übermittele diesen an das zuständige Gericht.